Alle Stimmen sind gezählt…

… und das ist das vorläufige Ergebnis:

Liste 1: Liste unabhängiger Studenten (LUST) 3 Sitze
Liste 2: shineUP 3 Sitze
Liste 3: Juso-Hochschulgruppe 7 Sitze
Liste 4: BEAT! – Bildung jetzt! 5 Sitze
Liste 5: Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) 2 Sitze
Liste 6: Grün-Alternative Liste (GAL) 7 Sitze
Liste 7: Liberale Hochschulgruppe (LHG) 0 Sitze
Liste 8: pr_oll 0 Sitze

BEAT hat also fünf Sitze im Studierendenparlament erreichen können.
In den nächsten Wochen wird es Koalitionsgespräche mit den verschiedenen Listen geben, wobei wir eine Koa mit shineUP und den Jusos anstreben. Der linke AStA bleibt in greifbarer Nähe ;)

In den Senat haben es die LinkenListen (LiLi) bestehend aus BEAT und shineUP leider nicht geschafft.
Hier stellen die Jusos (Maja S. Wallstein) und die GAL (Björn Ruberg) jeweils eine_n Vertreter_in.

In den Fakultätsräten konnten die Linken Listen sowohl in der Philosophischen Fakultät (Claudia Fortunato – BEAT, Tamás Blenessy – BEAT), der Humanwissenschaftlichen Fakultät (Katja Zschipke – BEAT) und der Wirtschaftlich-Sozialwissenschaftliche Fakultät (Katja Klebig – shineUP) Einzug halten.

Vielen Dank für Eure Stimmen und Eure Unterstützung!

Für ein Recht auf Masterplatz

Die Aufgabe der Universität als Teil des öffentlichen Bildungssystems ist nicht die Verknappung von Bildungsabschlüssen, sondern gerade das Ermöglichen derselben. Für den Zugang zum Master müssen die gleichen rechtlichen Grundlagen gelten, wie für den allgemeinen Hochschulzugang, dass bedeutet, dass die Universität in der Pflicht steht:

  1. ausreichend Kapazitäten bereit zu stellen,
  2. diese Kapazitäten voll auszulasten und
  3. den Zugang grundsätzlich jedem Zugangsberechtigtem (BA-Absolventen) bspw. über entsprechende Wartezeitregelungen zu ermöglichen.

Inzwischen hat sich auch Bundesbildungsministerin Schavan gegen zusätzliche Zugangshürden zum Master ausgesprochen und die Gründe dafür sind vielfältig:

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Soli statt Kasse

Die Versuche und Methoden Bildung und Wissenschaft der Logik des Marktes zu unterwerfen sind vielfältig. Der bekannteste Vorstoß ist sicher die Einführung von Studiengebühren, durch die ein Studium zunehmend zur Ware für ein zahlungsfähiges Publikum wird.

Aber auch an vielen anderen Stellen wirkt sich die Einführung von Marktlogiken aus: Bildung und Wissenschaft werden zur Ware, Studierende zu KonsumentInnen und Produkten ihrer Studiengänge. Wir sollen als UnternehmerInnen unserer Selbst unser Studium individualisiert managen. Die Orientierung an der Profitabilität unserer Bildungsinvestitionen wird immer wichtiger. Analoge Entwicklungen sind bei den Hochschulen als Institutionen zu beobachten: Unprofitable Studiengänge werden eingestellt, nur Elitestudierenden für den Master zugelassen und die PräsidentInnen werden zu ManagerInnen, die die Autonomie der Hochschulen vor allem für sich beanspruchen.

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Die Kunst nicht auf(zu)geben

Kunst bedeutet Freiheit

Wie komme ich dazu der Kunst eine solch bedeutsame Rolle zuzusprechen?

Vor kurzem sah ich auf youtube einen Clip, in welchem eine Gruppe von Studierenden ein ganz erstaunliches Kunstwerk geschaffen hat. Die Kamera sieht auf eine relativ weit entfernte Wiese mit Hang, auf welcher eine Schafherde, mit Hilfe von einigen SchäferInnen und noch mehr geschickten Border-Collies, zu den erstaunlichsten Choreografien getrieben wurde. So bildet die Herde im ersten Part etwa ein ‘Meta’-Schaf das über die Weide wogt. Und da man nun schon einmal solch ein fantastisches Spielzeug hat wird auch munter weitergespielt: als nächstes wird mit einer LED garnierten Schafherde Pong gespielt, ein Feuerwerk inszeniert und die Mona Lisa nachgestellt. Der bemerkenswerte Punkt hierbei ist für mich der Tatbestand des ‘Groben Unfugs’ da man weit über die Notwendigkeit hinaus gehandelt hat. Kunst ist unzweckmäßig, und hierin, paradoxerweise ganz und gar notwendig für den Menschen.

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Bildungsbrei aufmischen

„Bildungsreform“, „Bildungsgipfel“ und „Bildungsgesellschaft“ sind nur einige Schlagwörter, die uns im beginnenden 21.Jahrhunderts regelmäßig begegnen. Dass ersteres nie ernsthaft in Angriff genommen wird, zweitere kontinuierlich scheitern, letzteres unter diesen Umständen nie existieren kann und eine grundsätzliche Diskussion über den Begriff der Bildung ausgespart wird, ist dabei eher nachrangig. Doch die Bedeutung des Themas verbietet einen von Worthülsen dominierten Diskurs, der auch noch ohne die betroffenen Menschen, d.h. vor allem ohne Schüler_innen, Auszubildende, Studierende und Lehrende, geführt wird.

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Lernen und Lehren mit Methode!

Eine methodisch sinnvolle Gestaltung von Lehr-Lern-Situation ist eine für erfolgreiche Lernprozesse jeder Zielgruppe notwendig. Das vorherrschende Bild, nach dem Menschen je älter sie sind, umso weniger methodisch gestaltete Lernsituationen brauchen, ist rational nicht haltbar.

Doch leider ist dieses Bild dem derzeitigen deutschen Bildungssystem immanent. Betrachtet mensch Statistiken zu den verwendeten Methoden fällt deutlich ins Auge, dass die Methodenvielfalt mit der „Höhe“ des zu erreichenden Bildungsabschlusses im Schnitt immer weiter abnimmt. Während Grundschulen noch eine vergleichsweise große Vielfalt aufweisen, findet sich schon an Sekundarschulen und insbesondere an Gymnasien eine Monokultur des Frontalunterrichts. An Universitäten im Allgemeinen – wie auch an der Universität Potsdam – setzt sich dies fort. Nicht-frontale Lehr-Lern-Formen bilden die absolute Ausnahme. Vorträge – ob von Studierenden oder Dozierenden -fragendentwickelnder Unterricht und lehrer_innenzentrierte Diskussionen sind meist die einzigen verwendeten Methoden.

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Du hast die Wahl…

vom 14. bis 16. Juli 2009. Gewählt werden die studentischen Vertreter_innen für den akademischen Senat und die Fakultätsrate. Außerdem bestimmt ihr die Zusammensetzung des Studierendenparlamentes (StuPa). Dieses wählt wiederum die Mitglieder des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA).

Um unsere Ziele und Forderungen in die Tat umsetzen zu können, benötigen wir Dich! Nutze Deinen Einfluss und Deine demokratischen Rechte und bring Dich ein. Jede Stimme zählt!

StuPa:  BEAT – Bildung jetzt! [Liste 4]

Senat + Fakultätsräte: Linke Listen (LiLi)
[Liste 4 - zusammen mit ShineUP]

Flyer

Plakate

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queer-format

Neue Lehre(r_innen) braucht das Land!

Schulentwicklung

Die Deutsche Schullandschaft braucht eine Qualitätssteigerung. Sie muss sich weiterentwickeln, da wir mit dem derzeitigen Stand schulischer Bildungs- und Erziehungsarbeit nicht zufrieden sein können. PISA, TIMS und insbesondere Civic Education zu Demokratieerziehung haben diese Erkenntnis in die Breite getragen. Insbesondere Schüler_innenvertreter_innen haben es schon lange zuvor auf ihre Fahnen geschrieben. Diese Erkenntnis muss auch Auswirkungen auf die Ausbildung von Lehrer_innen haben, denn ihre Fähigkeiten sind eine der wichtigsten Stellschrauben der Schulqualität. In den letzten 7 Jahren hat Schulentwicklung in Deutschland einen gewaltigen Sprung gemacht. Mit dem PISA-Schock, „Demokratie lernen und Leben“ und „Ideen für mehr! Ganztägig lernen.“ und diversen landesweiten Programmen und Veränderungen ist vieles auf den Weg gekommen, das noch verstärkt weitergeführt werden muss. Eine notwendige Forderung für die Lehrer_innenbildung wird schon hier deutlich:

  • Lehrer_innenbildung darf nicht mehr auf die Schule von gestern vorbereiten, auch nicht auf die Regelschule von heute, sondern sie muss auf die Schule von morgen vorbereiten.

Diese Schule von morgen ist im laufenden Prozess schwer zu umschreiben, aber einige Merkmale dieser Schule stehen als Konsens der Parteien fest oder lassen sich aus den aktuellen Entwicklungen in den Schulen als deutliche Tendenzen beobachten. Ganztagsschule, Individualisierung des Lernen, Öffnung des 45-Minuten-Taktes sind drei dieser Merkmale.

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Da kiekste…

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