Zwischenruf der GEW-Studis

Pünktlich zur Gremienwahl haben die GEW-Studis ein aktuelles Positionspapier veröffentlicht, das wir euch natürlich nicht vorenthalten möchten. Wir freuen uns auf eine Fortführung der produktiven Zusammenarbeit mit den GEW-Studis auch in der nächsten Legislatur.

 

Gewerkschaftlich-politische Kooperationen
Als Interessenvertretung der gewerkschaftlich organisierten Studierenden streben die GEW-Studis überall dort, wo es inhaltlich sinnvoll ist, projektbezogene Bündnisse und Zusammenarbeit mit anderen Akteur_innen an. Wir wünschen uns, mit allen hochschulpolitischen und sonstigen Hochschulgruppen, ASten, der BrandStuVe und weiteren Akteur_innen auf der Grundlage gemeinsamer Ziele und Positionen zu kooperieren. So können wir stark an einem Strang ziehen und unsere Ideen besser durchsetzen. Auf dass wir den Studierenden unserer Uni gemeinsam eine laute Stimme geben!

 

Lehramt
Die Ausbildung qualifzierter Lehrer_innen in Brandenburg ist eine zentrale Aufgabe des Landes und der Universität Potsdam. Um im Studium tatsächlich auf den Lehrer_innenberuf vorbereitet zu sein, bedarf es einer engen Verknüpfung von Theorie und Praxis und eines hohen Anteils an (fach-)didaktischer, pädagogischer und psychologischer Ausbildung. Aus diesem Grund fordern wir eine umfassende Reform der Lehrer_innenbildung, die uns auf die Schule von morgen vorbereitet. Wir fordern die hochschulpolitischen Listen der Uni Potsdam auf, sich für ein Lehramtsstudium einzusetzen, dass auf die Herausforderungen der schulischen Arbeit vorbereitet. Den politischen Entscheidungen für Inklusion, Schulautonomie, Kompetenzorientierung, Demokratiepädagogik und Ganztagsschule muss Rechnung getragen werden. Sie erzwingen einen grundsätzlichen Wandel der Lehrerinnenbildung.

 

Studiengebühren und -konten, versteckte Gebühren und Kursgebühren
Wir fordern ein gebührenfreies Studium, um den freien Zugang zu Bildung sicherzustellen. Dies schließt eine klare Absage an Studienkontenmodelle – wie sie aktuell diskutiert werden – selbstverständlich mit ein. Darüber hinaus bedeutet es, dass wir Kursgebühren z.B. für befähigende Sprachkurse als Missstand betrachten, der angegangen werden sollte. Denn nur, wenn es allen ermöglicht wird an Bildung teilzuhaben, kann die Uni Potsdam mit Ihren Studierenden und Dozierenden ihre vollen Potentiale in Sachen Bildung und Wissenschaft ausschöpfen.

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GAL-Finanzreferent gestürzt

Auf der Sitzung des Studierendenparlaments (StuPa) am 14. Juni wurde der Finanzreferent des Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der Universität Potsdam, Roy Kreutzer (Grün-Alternative Liste), durch ein konstruktives Misstrauensvotum von BEAT!, SDS, Grünem Campus und Juso-Hochschulgruppe abgewählt. (weiterlesen…)

Intelligente Hochschulpolitik sieht anders aus!

Zur erneuten Diskussion über Studiengebühren im Land Brandenburg

Mit Entsetzen haben die Listen BEAT!, Grüner Campus und shineUP die neusten öffentlichen Äußerungen des geschäftsführenden Präsidenten der Universität Potsdam, Dr. Thomas Grünewald, aufgenommen.

„Es zeigt sich abermals, dass weder die Leitung der Universität Potsdam noch das brandenburgische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) sich darum bemühen, eine öffentliche Ausfinanzierung der Hochschulen im Land Brandenburg sicherzustellen“, erklärt Katja Klebig von shineUP. „Seit geraumer Zeit ist bekannt, dass das Land mehrere Millionen Euro ausgerechnet im Bildungsbereich einsparen möchte. Nun plädiert Dr. Grünewald für die Einführung von Studiengebühren. Das ‚intelligente Modell‘, von dem hier gesprochen wird, ist lediglich die altbekannte neoliberale Politik der Kommerzialisierung von Bildung, bei der die Universität zu einem Supermarkt wird, der nur für die geöffnet bleibt, die es sich leisten können“, gibt Hartmut Phieler vom Grünen Campus zu bedenken.

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