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	<title>BEAT! - Bildung jetzt! &#187; Programm</title>
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		<title>Wahlprogramm 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 18:02:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Programm]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier findet ihr die Themen und Probleme, an denen wir in der Vergangenheit gearbeitet haben. Auch in Zukunft werden wir unser ganzes Engement in diesen Bereichen einsetzen, um zusammen mit euch eine bessere Zukunft zu kämpfen: 
Wir treten für eine starke studentische Mitbestimmung ein!  Studierende müssen Einfluss auf ihr Lernumfeld haben und die Universität [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hier findet ihr die Themen und Probleme, an denen wir in der Vergangenheit gearbeitet haben. Auch in Zukunft werden wir unser ganzes Engement in diesen Bereichen einsetzen, um zusammen mit euch eine bessere Zukunft zu kämpfen: </strong></p>
<p><strong>Wir treten für eine starke studentische Mitbestimmung ein! </strong> Studierende müssen Einfluss auf ihr Lernumfeld haben und die Universität mitgestalten können. Dies geht nur mit einer gleichberechtigten Stimmenverteilung für Lehrende, Studierende und Mitarbeiter_innen in den entscheidungstragenden akademischen Gremien.</p>
<p><strong>Als Studierende benötigen wir eigene, unabhängige Organisationsstrukturen im politisch Handeln zu können: eine verfasste Studierendenschaft!</strong> Das bedeutet, dass wir durch Beiträge über Geld verfügen, das wir selbst verwalten können, um damit von der Uni-Leitung unabhängig und selbständig zu agieren. Verwaltet wird dieses Geld von gewählten studentischen Gremien: den Fachschaftsräten, der Versammlung der Fachschaften (VeFa), dem Studierendenparlament (StuPa) und dem Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA). Wir fordern darüber hinaus, dass sich Studierende auch zu gesellschaftlichen Themen öffentlich äußern dürfen. Wir kämpfen weiter für ein allgemeinpolitisches Mandat.</p>
<p><strong>Lernen heißt nicht Büffeln und Pauken, sondern Begreifen und Verstehen. Lernen funktioniert nur selbstbestimmt. </strong> Das verlangt flexiblere Studienordnungen, eine freiere Wahl von Prüfungsformen und -zeiträumen, die Abschaffung der Zwangsexmatrikulation und ein flexibles Teilzeitstudium. Wir wollen gemeinsam lernen und nicht in Konkurrenz zueinander.</p>
<p><span id="more-167"></span></p>
<p><strong>Kritik heißt nicht &#8220;Dagegen-sein&#8221; sondern &#8220;Beurteilung&#8221; und &#8220;Infragestellung&#8221;</strong>. Kritische Lehre und Theorie beschäftigt sich mit der Gesellschaft, ihren Problemen und möglichen Lösungsansätzen. Wir sind gegen eine Wissenschaft im Elfenbeinturm. Kritische Wissenschaft gehört wieder an die Universität!<br />
<strong><br />
Lehre muss sich wieder lohnen!</strong> Lehrbeauftragte übernehmen einen wesentlichen Teil der universitären Lehre und bekommen dafür einen Hungerlohn. Wir fordern eine gerechte Bezahlung, von der mensch auch leben kann.</p>
<p><strong>Auch versteckte Studiengebühren sind Studiengebühren!</strong> Dazu gehören nicht nur eine Rückmelde-Gebühr von 51€, kostenpflichtige, aber für das Studium notwendige Sprachkurse und kostenpflichtige Sporteignungsprüfungen sowie Hochschulsportkurse. Ausländische Studierende müssen für die Bewerbung an einer deutschen Hochschule darüber hinaus mehrere hundert Euro bezahlen. Diese soziale Benachteiligung vieler Studierender lehnen wir ab.</p>
<p><strong>Studieren muss für alle möglich sein!</strong> Die Studienfinanzierung bedarf einer grundlegenden Verbesserung. Langfristig sollt Studieren nach skandinavischem Vorbild über Studienhonorare finanziell für alle sichergestellt werden. Nur so könnte die Aufnahme eines Studiums teilweise von der soziale Situation der potentiellen Bewerber_innen entkoppelt werden. Dieser Paradigmenwechsel könnte in einem ersten Schritt durch ein elternunabhänhiges BAFöG eingeleitet werden und durch ein grundlegendes Umdenken in der Steuerpolitik finanziert werden. Das von der Bundesregierung forcierte Stipendienprogramm verstärkt die soziale Ungleichheit in der Studierendenschaft &#8211; wir wollen eine soziale Absicherung aller statt einseitiger Eliteförderung.</p>
<p><strong>Lehrer_innen bilden!</strong> Eine Lehramtsausbildung braucht neben fachwissenschaftlichen Grundlagen vor allem methodische, didaktische, pädagogische und psychologische Komponenten. Nach der Umstellung auf den umstrittenen &#8220;Bachelor of Education&#8221; kommt genau diese Orientierung an der schulischen Praxis viel zu kurz. Wissenschaftlicher Unterricht ist wichtig, aber bitte mit methodischer Kompetenz und praktischer Relevanz! Um dem Lehramtsstudium einen praktischen Anstrich zu verleihen gibt es jetzt ein Praxissemester im Master. Und das ganz umsonst. Hier wird gute Arbeit nicht bezahlt, stattdessen kürzt man das Referendariat. Wir fordern eine Ausrichtung des Studiums auf praktische Probleme und eine angemessene Bezahlung für Studierende im Praxissemster.</p>
<p><strong>Master für alle!</strong> Durch die derzeitige Masterzugangsvoraussetzungen wird das verfaassungsrechtlich garantierte Recht auf freie Berufswahl untergraben. Entgegen kolportierten Erfolgsmeldungen wird vielen Bachelorabsolvent_innen eben doch der ersehnte Berufswunsch verstellt oder sie müssen sich mit wesentlich verschlechterter Bezahlung begnügen. Deshalb müssen diese teilweise willkürlichen Zugangsbeschränken beseitigt und ein Rechtsanspruch auf einen Masterstudiengang eingeführt werden &#8211; wir werden uns speziell auf Landesebene weiterhin dafür einsetzen.</p>
<p>Erhalt der Fächervielfalt! Nicht nur die Universität, sondern die gesamte Gesellschaft braucht eine größtmögliche wissenschaftliche Vielfalt. Durch den begonnen Abbau von Studiengängen zieht sich unsere Universität hier aber Schritt für Schritt aus der Verantwortung. Gemeinsam mit den derzeit oder zukünftig bedrohten Studiengängen werden wir für die unverzichtbare Pluralität des Studienangebots kämfen: Kunst, Musik, Kommunikationslinguistik, ein Master Soziologie, Humangeorgraphie und alle möglicherweise weiteren bedrohten Studiengängen dürfen dem Profilierungswahn nicht zum Opfer fallen.</p>
<p><strong>Studium generale statt Studium+! </strong>Hochschulen stehen in dem Auftrag, Allgemeinbildung zu fördern und Studierenden einen Blick über den fachwissenschaftlichen Tellerrand zu ermöglichen. Eine verpflichtende Festschreibung von fachübergreifenden, häufig sinnentleerten Lehrveranstaltung, wie es Studium+ gerade tut, ist nicht im Sinne einer selbstbestimmten Bildung und Weiterbildung. Seminare müssen wenigstens hier wirklich frei wählbar sein. Darüber hinaus darf die Universität sich nicht aus der Verantwortung ziehen. Auch die Lehre im Rahmen von Studium+ muss von gut qualifiziertem und bezahltem Lehrpersonal abgedeckt werden. Dafür Studierende in die Pflicht zu nehmen und sie unbezahlt mit Leistungspunkten abzuspeisen, kann keine Lösung sein!</p>
<p><strong>Bundeswehr raus aus der Uni!</strong> Wir fordern, dass wissenschaftliche Forschung nicht für militärische Zwecke eingesetzt werden darf, der Studiengang &#8220;Military Studies&#8221; abgeschafft wird und Angehörige der Bundeswehr keine Lehre an der Universität abdecken dürfen. Friedensforschung statt Gewaltverherrlichung! Darüber hinaus soll sich die Universität nicht mit staatlichen Mitteln an Projekten beteiligen, die Rüstungsfirmen wie EADS, IABG oder Rolls Royce begünstigen und ihnen einen marktwirtschaftlichen Vorteil einräumen. Was sich hinter &#8220;Ziviler Sicherheitsforschung&#8221; versteckt, ist in Wirklichkeit Überwachung und Kontrolle. Wir fordern damit den Ausstieg der Universität aus dem Brandenburgischen Institut für Gesellschaft und Sicherheit (BIGS).</p>
<p><strong>Überfüllte Seminare sind nicht nur das Ergebnis zu kleiner Räume, sondern liegen vor allem an einem Mangel an Lehrkräften.</strong> Um ein breites Lehrangebot und damit Wahlfreiheiten für Studierende zu ermöglichen, muss die universitäre Lehre endlich ausfinanziert werden. Diese Forderung werden wir auch und besonders auf der Landesebene weiter vertreten.</p>
<p><strong>Die Uni selbst gestalten!</strong> Wir wollen unser Lernumfeld an der Hochschule selbst gestalten [! Formulierung !]. Dazu gehört, dass wir frei über ausreichend Freiraum verfügen, wo wir lernen, arbeiten, leben und kreativ sein können. Das heißt auch, dass Kunst und Kultur mehr Platz an der Universität benötigt. Der Sichtbeton in Griebtnitzsee muss endlich weg! Die obere Mensa am Neuen Palais soll endlich für Studierende nutzbar gemacht werden. Wir fordern auch weiterhin mehr studentische Werbeflächen an den Standorten.</p>
<p><strong>Studieren und leben nicht nur auf dem Campus!</strong> Über viele Jahre hat sich in Potsdam eine Jugendkultur entwickelt, die weiterhin gestärkt werden muss. Die Studierendenschaft leistet zur kulturellen Vielfalt der Stadt einen wichtigen Beitrag, z.B. durch das Studentische Kulturzentrum [KuZe], den offenen Kunstverein (okev), das Konte[:x]t, den Nil StudentInnenkeller e.V., das Pub à la Pub und weitere Projekte. Der AStA hat die Kunst- und Kulturangebote dieser Vereine in den letzten Jahren konsequent gefördert. Mit diversen eigenen Veranstaltungen wie der Montagskultur im [KuZe], dem Hochschulsommerfestival und dem festival contre le reacisme hat der AStA auch eigene kulturelle Akzente gesetzt. Diese Freiräume müssen weiterhin unterstüzt und ausgebaut werden!</p>
<p><strong>Die gute Zusammenarbeit mit dem Studentenwerk fortführen und ausbauen! </strong>Gemeinsam mit dem Studentenwerk wollen wir die volle Verpflegung der Studierenden an den Standorten und das Angebot veganer Menüs in den Mensen in Potsdam erweitern. Darüber hinaus gilt es, die Räumlichkeiten der Mensen zu vergrößern. Ebenso notwendig ist die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für Studierende in Form von günstigen Studierendenwohnheimen mit Nähe zum Campus.</p>
<p><strong>Mehr als ein Ehrenamt!</strong> Wir setzen uns dafür ein, dass an der Universität Potsdam bezahlte Vollzeitstellen für eine_n Ausländer_innenbeautragte_n und eine_n Umweltbeauftragte_n geschaffen werden. Wir benötigen hier eine starke Interessensvertretung, die die investierte Kraft und Zeit auch angemessen bezahlt bekommt.</p>
<p><strong>Wir kämpfen weiter für eine endgültige Abschaffung der Anwesenheitslisten.</strong> Selbstbestimmtes Lernen heißt auch Studierenden die Freiheit zu geben, selbst zu entscheiden, wann sie wo welche Lehrveranstaltungen besuchen wollen. Wir haben uns unser Studium bewusst gewählt! Wer nicht kommen kann, hat nicht einfach nur &#8220;keinen Bock&#8221;. Job, Kinder, Hausarbeiten, pflegebedürftige Angehörige, ehrenamtliches Engagement, private &#8220;Katastrophen&#8221; &#8211; all das lässt sich nicht in ein Stundenplan-Diktat pressen. Progressive, spannende Lehrveranstaltungen brauchen keine Zwangsanwesenheit.</p>
<p><strong>Gute Lehre ist nicht beliebig. </strong>Für eine &#8220;Exzellenz in der Lehre&#8221; braucht es kein Zertifikat, sondern didaktisch gut ausgebildete Hochschullehrer_innen. Umfassende Weiterbildungsangebote gehören ebenso dazu wie eine Auswahl der neuen Lehrpersonen nach didaktischen Kriterien. Die bisher am Runden Tisch erzielten Ergebnisse wollen wir weiter verfolgen und im Selbstverständnis der universitären Lehre verankern.</p>
<p><strong>Ein gutes Studium bedarf guter Bilbliotheken.</strong> Ein starker AUsbau der bisherigen Bestände ist deshalb unabdingbar. Das Hauptaugenmerk sollte vor allem auf die Anschaffung von aktueller aber auch von alternativer Literatur abseits des wissenschaftlichen Mainstreams liegen. Nur so kann die Wissenschaft sein aufklärerisches Potential verwirklichen. Der Mangel an Arbeitsplätzen in den verschiedenen Bibliotheken ist teilweise eklatant, hier ist eine Verbesserung schnellstmöglich notwendig. Daneben muss aber auch die Qulität der jeweiligen Arbeitsplätze notwendigerweise verbessert werden: die Zahl der PCs muss erhöht und diese mit Textverarbeitungsprogrammen ausgestattet werden.</p>
<p><strong>Vehrkersanbindung &#8220;über die Schiene&#8221; verbessern.</strong> Die für viele spürpare Verschlechtung der Verkehranbindung aller Studienorte durch das neue Verkehrkonzept Mobil+ hat deutlich aufgezeigt, dass eine Lösung der andeuernden Probleme nicht durch eine Neugestaltung der Busfahrpläne zu realisieren ist. Vielmehr muss über eine grundlegende Neustrukturierung des Verkehrkonzeptes nachgedacht werden. Angesichts der Tatsache, dass eine Mehrheit der Studierenden tagtäglich aus Berlin anreist, kann nur eine verstärkte Frequenz der Bahn zu den jeweiligen Campus eine spürbare Entlastung hersstellen.</p>
<p><strong>Die Zerstörung der Umwelt durch unser aller Lebesstil ist für jeden augenscheinlich. Um die ökologische Wende durchzusetzen muss auch die Universität ihren Teil beitragen: eine ökologische Uni jetzt!</strong> Die Universität bezieht ebenso wie das Studentenwerk noch immer keinen Ökostrom, ein Wechsel des Anbieters hin zu Srom aus regenerativen Energiequellen muss unbedingt umgesetzt werden. Das Projekt Uni-Solar bereitet den richtigen Weg zu dezentraliserter ernuerbarer Energieerzeugung, wie wollen dieses Projekt daher in Zukunft unterstützen.</p>
<p><strong>Diskriminierung aktiv entgegen wirken! </strong>Die Benachteiligung von Frauen in den Strukturen der Universität ist ebenso wenig hinnehmbar wie die ständige Diskriminierung von Ausländischen Studierenden. In den letzten Jahren wurden deshalb im AStA von den linken Listen das Referat für Ausländische Studierende und das Referat für Geschlechterpolitik geschaffen. In diesem Zusammenhang entstand auch das Archiv für Feminismus und Kritische Wissenschaften (femarchiv) in der Potsdamer Innenstadt. BEAT! wird weiterhin antisexistische und antirassistische Arbeit machen und andere Initiativen unterstützen.</p>
<p><strong>Studierende als ernstzunehmende politische Akteure!</strong> Viele von uns haben sich aktiv in den Bildungsstreik eingebracht und gemeinsam mit den vielen Aktiven erste positive Veränderungen erreicht. Um fundamentale Verbesserung im Bildungssystem erreichen zu können, ist auch in Zukunft aktiver Protest nötig. Wir werden uns auch in Zukunft aktiv für den Bildungsstreik stark machen und ihn bestmöglich unterstützen.</p>
<p><strong>Für alle, die es immer noch nicht verstanden haben: Wir verstehen uns als LINKS! </strong></p>
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		<title>Für ein Recht auf Masterplatz</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 14:42:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Aufgabe der Universität als Teil des öffentlichen Bildungssystems ist nicht die Verknappung von Bildungsabschlüssen, sondern gerade das Ermöglichen derselben. Für den Zugang zum Master müssen die gleichen rechtlichen Grundlagen gelten, wie für den allgemeinen Hochschulzugang, dass bedeutet, dass die Universität in der Pflicht steht:

ausreichend Kapazitäten bereit zu stellen,
diese Kapazitäten voll auszulasten und
den Zugang grundsätzlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Aufgabe der Universität als Teil des öffentlichen Bildungssystems ist nicht die Verknappung von Bildungsabschlüssen, sondern gerade das Ermöglichen derselben. Für den Zugang zum Master müssen die gleichen rechtlichen Grundlagen gelten, wie für den allgemeinen Hochschulzugang, dass bedeutet, dass die Universität in der Pflicht steht:</p>
<ol>
<li>ausreichend Kapazitäten bereit zu stellen,</li>
<li>diese Kapazitäten voll auszulasten und</li>
<li>den Zugang grundsätzlich jedem Zugangsberechtigtem (BA-Absolventen) bspw. über entsprechende Wartezeitregelungen zu ermöglichen.</li>
</ol>
<p>Inzwischen hat sich auch Bundesbildungsministerin Schavan gegen zusätzliche Zugangshürden zum Master ausgesprochen und die Gründe dafür sind vielfältig:</p>
<p><span id="more-121"></span><strong>Der soziale Aspekt:</strong> Die künstliche Verknappung von Ressourcen, in diesem Fall von Bildung und dessen verwertbarer Form der Abschlüsse, führt zu einem erhöhten Konkurrenzdruck. Der so über  Zukunftsangst weiter gesteigerte Leistungsdruck führt u.a. zunehmend zu Studiumsabbrüchen, psychischen Erkrankungen sowie Missbrach von leistungssteigernden und antidepressiven Medikamenten. Die ersten VerliererInnen dieser Bildungs-Konkurrenz sind allem sozial Benachteiligte, die bspw. arbeiten oder Kinder versorgen müssen. Die künstliche Verknappung von Bildung und Abschlüssen ist somit als Praxis sozialer Auslese abzulehnen.</p>
<p><strong>Der juristische Aspekt sozialer Gerechtigkeit:</strong> Der generelle Ausschluss von Masterbewerbern vom weiteren Studium stellt einen Verstoß gegen Art. 12 GG, der die freie Berufswahl sicherstellt, dar. Öffentliche Hochschulen haben als staatliche Institutionen die Pflicht, Bildungsabschlüsse nach gerechten Kriterien und frei von Hürden zur Verfügung zu stellen. Das Leistungsprinzip allein stellt aus sozialen Gründen kein gerechtes Kriterium dar. Der AStA klagt: www.masterfueralle.de</p>
<p><strong>Der demokratische Aspekt:</strong> Die grundsätzliche Kopplung des Masters an Leistung und die damit verbundenen Zukunftsängste verringern die Bereitschaft sich ehrenamtlich zu engagieren. In Konkurrenz zu guten Noten schwindet die Bereitschaft zur Partizipation in (Hochschul-)Politik sowie sozialen und kulturellen Einrichtungen und Verbänden.</p>
<p><strong>Der innovative Aspekt:</strong> Wenn Bildung nicht nur für soziale, sondern auch für wirtschaftliche Innovation notwendige Voraussetzung ist, verhindert die Verknappung von Bildungsabschlüssen notwendige Entwicklungen im gesellschaftlichen und im volkswirtschaftlichen Sinne.</p>
<p><strong>Der Aspekt freie Hochschule:</strong> Permanente Leistungsüberprüfung fördert ein angepasstes Lernverhalten, während sie eigenständiges, kritisches Denken erschwert. Leistungsüberprüfung ist immer gebunden an ein Bewertungsmaß,<br />
welches niemals neutral sein kann, sondern immer an den jeweiligen Idealen und Positionen der_des Prüfenden orientiert sind. Dies erzwingt Anpassung und zwar insbesondere bei knappen Prüfungen, die keinen Raum für die<br />
Erarbeitung von eigenen und_oder Gegenpositionen lassen, vielen Prüfungen, die zu unkritischem Abhaken von Prüfungen führen, und Abfrage-Prüfungen, die wie Multiple-Choice- oder Lücken-Tests reine Wissensabfrage von Prüfer_innen ausgewählter Theorien und Positionen darstellen. Die Universitäten produzieren angepassten wissenschaftlichen Nachwuchs, der nur durchkommen und nicht forschen will, und fördert so Reproduktion statt Weiterentwicklung von Wissenschaft.</p>
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		<title>Soli statt Kasse</title>
		<link>http://www.bildung-jetzt.de/soli-statt-kasse</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 22:46:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Programm]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Versuche und Methoden Bildung und Wissenschaft der Logik des Marktes zu unterwerfen sind vielfältig. Der bekannteste Vorstoß ist sicher die Einführung von Studiengebühren, durch die ein Studium zunehmend zur Ware für ein zahlungsfähiges Publikum wird.
Aber auch an vielen anderen Stellen wirkt sich die Einführung von Marktlogiken aus: Bildung und Wissenschaft werden zur Ware, Studierende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Versuche und Methoden Bildung und Wissenschaft der Logik des Marktes zu unterwerfen sind vielfältig. Der bekannteste Vorstoß ist sicher die Einführung von Studiengebühren, durch die ein Studium zunehmend zur Ware für ein zahlungsfähiges Publikum wird.</p>
<p>Aber auch an vielen anderen Stellen wirkt sich die Einführung von Marktlogiken aus: Bildung und Wissenschaft werden zur Ware, Studierende zu KonsumentInnen und Produkten ihrer Studiengänge. Wir sollen als UnternehmerInnen unserer Selbst unser Studium individualisiert managen. Die Orientierung an der Profitabilität unserer Bildungsinvestitionen wird immer wichtiger. Analoge Entwicklungen sind bei den Hochschulen als Institutionen zu beobachten: Unprofitable Studiengänge werden eingestellt, nur Elitestudierenden für den Master zugelassen und die PräsidentInnen werden zu ManagerInnen, die die Autonomie der Hochschulen vor allem für sich beanspruchen.</p>
<p><span id="more-114"></span></p>
<p><strong>Studierender als Produkte und KonsumentInnen?</strong></p>
<p>Wir lehnen die zunehmende Ökonomisierung des Bildungssystems ab. Die Studiengänge dürfen nicht zum Reservoir des Arbeitsmarkts verkümmern.</p>
<p>Wir wollen mehr freie Entwicklungsmöglichkeiten für Studierende an Stelle von verstärktem Leistungsdruck, mehr Platz für das Erlernen kritischen Denkens an Stelle einer Anpassung an die Erfordernisse des Arbeitsmarktes und eine stärkere Öffnung der Universität für Bildungsbenachteiligte anstatt der Förderung von Eliten. Studierende sind keine Kunden, sondern müssen hier Zeit zu demokratischem Engagement, die Möglichkeit der Selbstbestimmung und Persönlichkeitsentfaltung haben.</p>
<p><strong>Wissenschaft als Ware der ökonomisch „entfesselten Hochschule“?</strong></p>
<p>Wir lehnen die Kommodifizierung von Wissenschaft ab. Sie kann nicht einfach nur „marktfähige“ Ware sein, da sie dem ihr spezifischen Wahrheitskriterium unterliegt. Deshalb fordern wir: Drittmittelfinanzierung muss transparent gemacht werden und  demokratischer Kontrolle unterliegen.</p>
<p>Die Universität darf nicht nur die Interessen der Wirtschaft bedienen, sondern muss nach denen des Gemeinwesens ausgerichtet sein – als Ort von freiem Studium, freier Forschung und Lehre.</p>
<p>Wir fordern eine offene Hochschule. Studiengänge müssen unabhängig von ihrer „Marktfähigkeit“ erhalten bleiben und bedarfsorientiert ausgestattet werden. Erhaltet die Kunst, Musik und Humangeographie!</p>
<p>Wir lehnen eine einseitige Stärkung der Leitungsgremien aufkosten aller anderer Hochschulangehörigen ab und fordern eine demokratische Öffnung. Breite Verbesserung der Lehre ist wichtiger als   „Exzellenzinitiativen“.</p>
<p><strong>Gemeinsam Verbesserungen erstreiten statt vereinzelt konkurrieren!</strong></p>
<p>Wir werden uns sowohl um die alltäglichen Probleme der Studierenden kümmern als auch die Studierendenschaft in die Pflicht nehmen gesamtgesellschaftliche Zusammenhänge zu reflektieren und gemeinsam mit uns Positionen dazu zu erarbeiten. Hierzu gehört nicht zuletzt der Zusammenhang von Bildungsmisere und neoliberaler Politik.</p>
<p>Statt vereinzelt und auf Kosten anderer um die besten Chancen in einem unterfinanzierten Bildungssystem zu konkurrieren, wollen wir solidarisch für mehr Rechte und bessere Bedingungen für alle kämpfen.</p>
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		<title>Die Kunst nicht auf(zu)geben</title>
		<link>http://www.bildung-jetzt.de/kunst-bedeutet-freiheit-%e2%80%93-die-kunst-nicht-aufzugeben</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 18:32:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Programm]]></category>

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		<description><![CDATA[Kunst bedeutet Freiheit
Wie komme ich dazu der Kunst eine solch bedeutsame Rolle zuzusprechen?
Vor kurzem sah ich auf youtube einen Clip, in welchem eine Gruppe von Studierenden ein ganz erstaunliches Kunstwerk geschaffen hat. Die Kamera sieht auf eine relativ weit entfernte Wiese mit Hang, auf welcher eine Schafherde, mit Hilfe von einigen SchäferInnen und noch mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;"><strong>Kunst bedeutet Freiheit</strong></span></p>
<p><em>Wie komme ich dazu der Kunst eine solch bedeutsame Rolle zuzusprechen?</em></p>
<p>Vor kurzem sah ich auf youtube einen Clip, in welchem eine Gruppe von Studierenden ein ganz erstaunliches Kunstwerk geschaffen hat. Die Kamera sieht auf eine relativ weit entfernte Wiese mit Hang, auf welcher eine Schafherde, mit Hilfe von einigen SchäferInnen und noch mehr geschickten Border-Collies, zu den erstaunlichsten Choreografien getrieben wurde. So bildet die Herde im ersten Part etwa ein &#8216;Meta&#8217;-Schaf das über die Weide wogt. Und da man nun schon einmal solch ein fantastisches Spielzeug hat wird auch munter weitergespielt: als nächstes wird mit einer LED garnierten Schafherde Pong gespielt, ein Feuerwerk inszeniert und die Mona Lisa nachgestellt. Der bemerkenswerte Punkt hierbei ist für mich der Tatbestand des &#8216;Groben Unfugs&#8217; da man weit über die Notwendigkeit hinaus gehandelt hat. Kunst ist unzweckmäßig, und hierin, paradoxerweise ganz und gar notwendig für den Menschen.</p>
<p><span id="more-106"></span></p>
<p><em>Warum ist Kunst (und wie) zweckmäßig?</em></p>
<p>Wenn man ein Weilchen über diese Frage nachdenkt, kommt man vielleicht zu der Einsicht das Kunst sich zum gesellschaftsbestimmenden Imperativ von der Produktivität &#8211; die immer mehr zur hohlen Götze des postmodernen Menschen aufgebaut wird &#8211; blasphemisch verhält.</p>
<p>Argumentiert die Unileitung nun mit ökonomischen Argumenten für die Abschaffung des Kunststudienganges, so entdeckt sich die Natur ihres Handelns als ein unreflektiertes Bekenntnis zum liberalen Stil unserer Gesellschaft, welche aus Desinteresse den Kausalitäten der Umwelt folgt, anstatt von innen heraus und freiheitlich gedacht, ein Statement der Selbstbestimmung zu äußern. Die Fähigkeit uneigennützig zu handeln entfließt der Einübung durch die Kunst: mehr tun als nötig. Denn eben weil Kunst immer eine Investition ist &#8211; ein genussvoller Entschied gegen das „Notwendige“ -, ist die Beantwortung der Frage der Kunststudierenden und ansonsten Empörten nach dem Grund für die Schließung eine so verstörende: weil man darin nicht investieren <em>möchte</em>.</p>
<p><em>Gegen die Einstellung des Kunststudienganges Auf LA in Potsdam, sprich Brandenburg!</em></p>
<p>Wenn der Lehramtsstudiengang Kunst an der Universität Potsdam nun abgeschafft wird, hat das unmittelbar Auswirkung für die Brandenburger Schülerinnen und Schüler. Schon jetzt müssen in Brandenburg fachfremde LehrerInnen für den Kunstunterricht eingesetzt werden – der Fachkräftemangel wird sich in Zukunft zwangsläufig verstärken (zumal für die nächsten Jahre bundesweit ein großer Lehrermangel prognostiziert wird). Fehlen die entsprechenden FachlehrerInnen, ist die Qualität des Faches dauerhaft gefährdet und es damit langfristig in seiner Existenz bedroht.</p>
<p>Schon in nächster Zeit wird es in Brandenburg an normalen Schulen nicht mehr die Möglichkeit geben sein Abitur im Bereich der musischen Fächer abzulegen (die entsprechende Verordnung wird gerade im Bildungsministerium vorbereitet). Tatsächlich wird der Bildungsbegriff langsam, aber stetig eingeengt. Ökonomisch scheinbar weniger notwendige Fächer erfahren an den Brandenburger Schulen eine stetige Marginalisierung. Konsequenterweise ist Brandenburg  zukünftig das einzige Bundesland ohne eigene Kunstlehrer_innenausbildung.</p>
<p>Kunst eröffnet neue Perspektiven. Beim künstlerischen Prozess geht es um Wahrnehmen, Reflektieren des Wahrgenommenen und letztlich um das Aufzeigen (auch ungewohnter) Zusammenhänge. Kunst gibt einem die Möglichkeit sich zu artikulieren, was man mit Worte allein nicht auszudrücken vermag.</p>
<p>Wollen wir wirklich diese Verarmung gesellschaftlicher Kommunikation?</p>
<p>Wollen wir wirklich einen Kunstunterricht ohne KunstlehrerInnen?</p>
<p>Wollen wir wirklich einen Kunstunterricht, der zu einer Karikatur seiner selbst wird?</p>
<p>Keene Kunst mehr für Brandenburg oder wat?</p>
<p><strong><span style="color: #000000;">B.E.A.T.</span> wird auch von vielen ehemaligen Rettet-die-Kunst-Aktivist_innen gestaltet und wird sich auch in Zukunft für den Erhalt der Kunst, bzw. eine Widereinführung des Studienganges, einsetzen, damit Brandenburg nicht zur Ästitik-freien-Zonen verkommt. Wir werden die Kunst nicht aufgeben.</strong></p>
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		<item>
		<title>Bildungsbrei aufmischen</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 15:54:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Programm]]></category>

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		<description><![CDATA[
„Bildungsreform“, „Bildungsgipfel“ und „Bildungsgesellschaft“ sind nur einige Schlagwörter, die uns im beginnenden 21.Jahrhunderts regelmäßig begegnen. Dass ersteres nie ernsthaft in Angriff genommen wird, zweitere kontinuierlich scheitern, letzteres unter diesen Umständen nie existieren kann und eine grundsätzliche Diskussion über den Begriff der Bildung ausgespart wird, ist dabei eher nachrangig. Doch die Bedeutung des Themas verbietet einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><script type="text/javascript"></script></p>
<p>„Bildungsreform“, „Bildungsgipfel“ und „Bildungsgesellschaft“ sind nur einige Schlagwörter, die uns im beginnenden 21.Jahrhunderts regelmäßig begegnen. Dass ersteres nie ernsthaft in Angriff genommen wird, zweitere kontinuierlich scheitern, letzteres unter diesen Umständen nie existieren kann und eine grundsätzliche Diskussion über den Begriff der Bildung ausgespart wird, ist dabei eher nachrangig. Doch die Bedeutung des Themas verbietet einen von Worthülsen dominierten Diskurs, der auch noch ohne die betroffenen Menschen, d.h. vor allem ohne Schüler_innen, Auszubildende, Studierende und Lehrende, geführt wird.</p>
<p><span id="more-123"></span>Darum möchten wir hier unsere Vorstellungen von Bildung skizzieren. Als Ausgangspunkt dient uns an dieser Stelle das oft formulierte Ziel der selbstbestimmten Befreiung des Indivduums, d.h. Emanzipation, sowie Erlangung von Mündigkeit. Dorthin gelangen wir über eine freie und allgemeine Bildung. Die Freiheit der Bildung muss vor allem in der Freiheit des Individuums bestehen, darüber zu entscheiden, was es wann in welcher Art und Weise lernen möchte. Gehen wir davon aus, dass meine Freiheit dort endet, wo die eines anderen Menschen beginnt, so fasst die Forderung nach freier Bildung weiterführende Prämissen in sich, so z.B. einen solidarischen Grundkonsens, der ebenso antisexistische wie antifaschistische, antimilitaristisch und andere humanistische Ausrichtungen umfassen muss. Eine freie Bildung bedeutet in diesem Fall auch, dass der Mensch sich entwickeln kann, ohne ein Korsett aus Hierarchien und Zwängen, dafür in einem gleichberechtigten und unabhängigen Miteinander. Daran anschließend richtet sich die Allgemeinheit der Bildung aus, wobei &#8220;allgemein&#8221; mehrdeutig zu betrachten ist. Ganz oben sollte stehen, dass alle das Recht auf Bildung und einen freien Bildungszugang genießen, unabhängig ihres Geschlechts, ihrer Herkunft bzw. jeglicher Merkmale, durch welche wir in diesem Gesellschaftssystem kategorisiert und bewertet werden. Zudem ist mit allgemeiner auch eine allseitige Bildung gemeint, bei der kein Lebens- oder Themenbereich ausgeschlossen bleibt und sich Individuen entsprechend ihrer Interessen mit der Welt auseinandersetzen können. Die hier genannten Eigenschaften, welche eine freie und allgemeine Bildung unserer Meinung nach ausmachen, sind &#8211; obgleich sie nur einen Abriss darstellen &#8211; im Zusammenhang zu betrachten, denn nur so können selbstbestimmte Individuen, die Garant_innen für eine bessere Welt sind, darin auf- und daraus hervorgehen.</p>
<p>Leider ist die Realität sehr weit entfernt von unseren Vorstellungen, weit entfernt von Chancengleichheit und Selbstbestimmung, weit davon entfernt, selbstbewussten, sozial kompetenten und kritisch denkenden Menschen Platz und Unterstützung einzuräumen. Egal ob mensch in die Grundschule, Oberschule, Berufsschule, gymnasiale Oberstufe oder an die Hochschule geht, jede_r muss sich in das bestehende Bildungssystem eingliedern, sich notgedrungen verbiegen, will sie oder er die Schulzeit ungeschoren überstehen. Spätestens in der Schule wird begonnen, junge Menschen in das bestehende System einzufügen. Ihnen wird eingebläut, wie sie zu funktionieren haben, um im späteren Berufsleben bestehen zu können. D.h. sich den von oben veranschlagten Normen anzupassen, konkurrenzfähig zu sein und Leistungsdruck standhalten zu können. Schüler_innen, die das nicht erfüllen können oder wollen, werden durch schlechte (Kopf-)Noten, Strafarbeiten und Sitzenbleiben, also mit noch mehr Druck sanktioniert. So als schlechte, weil nicht reibungslos verwertbare Menschen gebrandmarkt sehen sich viele Schüler_innen Mechanismen des sozialen Ausschlusses gegenüber.</p>
<p>Die Einteilung in Gewinner_innen und Verlierer_innen der Gesellschaft beginnt dabei schon sehr früh, spätestens jedoch mit dem Ende der Primarstufe im Regelschulsystem. Die subjektive Bewertung von Lehrer_innen und der Geldbeutel der Eltern entscheiden über den Lebensweg von Kindern, wobei jene aus Akademiker_innenfamilien bewiesenermaßen große Vorteile genießen. Wenn alles klappt, werden sie auch schon für eine Schnellläufer_innenklasse vorgeschlagen und der Weg zur gesellschaftlichen Elite ist ihnen sicher.</p>
<p>Im deutschen Bildungssystem sind die Zukunftschancen sehr viel stärker abhängig von der sozialen Herkunft, als in vielen anderen Industrieländern der Welt. Lernende mit Migrationshintergrund haben dabei die schlechtesten Karten. Die (mindestens) Zweiklassengesellschaft zeigt sich hier schon in der Schule und nimmt damit der Mehrzahl der Schüler_innen die Chance auf Selbstbestimmung. Der ökonomische Faktor spielt hier eine immer größere Rolle. Seien es Kosten für Schulbücher, Klassenfahrten, Nachhilfeunterricht oder später für Lehre und Studium, stets bedeutet mehr Geld auch einen besseren Zugang zu Bildung und Teilhabe. Das nicht zuletzt weil der Staat sich aus seiner Pflicht zurückzieht und die nötigen finanziellen Mittel, um allen das gleiche Recht auf Bildung zu gewähren, nicht bereitstellt.</p>
<p>In überfüllten Klassen, baufälligen Schulgebäuden und unter beständigem Lehrer_innenmangel wird Schüler_innen der Stoff im 45-Minuten-Takt eingehämmert – denn Pauken statt selber Denken erzeugt schnell verwertbares Humankapital. Dabei helfen auch Schulzeitverkürzungen durch Turbo-Abi und Bachelor-Master. Mitbestimmung ist dabei nicht gefragt und machtlose Schüler_innenvertretungen werden alibibeteiligt und zu Legitimationszwecken eingesetzt.</p>
<p>All das vollzieht sich in den subtil gestrickten Strukturen des Kapitalismus und wird von diesem gelenkt. Die Bildungseinrichtungen verkommen zu Lernfabriken und sind auf die Reproduktion bereits bestehender gesellschaftlicher Verhältnisse ausgerichtet. An erster Stelle stehen Effizienz und Profit. Neben Kapitalanhäufungen wird das Grundrecht auf Selbstentfaltung wertlos.</p>
<p>Wir müssen die Ideale freier und allgemeiner Bildung hochhalten und umsetzen Dafür wollen wir mit deiner Stimme aktiv werden.</p>
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		<title>Lernen und Lehren mit Methode!</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jul 2009 20:05:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Programm]]></category>

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		<description><![CDATA[
Eine methodisch sinnvolle Gestaltung von Lehr-Lern-Situation ist eine für erfolgreiche Lernprozesse jeder Zielgruppe notwendig. Das vorherrschende Bild, nach dem Menschen je älter sie sind, umso weniger methodisch gestaltete Lernsituationen brauchen, ist rational nicht haltbar.
Doch leider ist dieses Bild dem derzeitigen deutschen Bildungssystem immanent. Betrachtet mensch Statistiken zu den verwendeten Methoden fällt deutlich ins Auge, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><script type="text/javascript"></script></p>
<p>Eine methodisch sinnvolle Gestaltung von Lehr-Lern-Situation ist eine für erfolgreiche Lernprozesse jeder Zielgruppe notwendig. Das vorherrschende Bild, nach dem Menschen je älter sie sind, umso weniger methodisch gestaltete Lernsituationen brauchen, ist rational nicht haltbar.</p>
<p>Doch leider ist dieses Bild dem derzeitigen deutschen Bildungssystem immanent. Betrachtet mensch Statistiken zu den verwendeten Methoden fällt deutlich ins Auge, dass die Methodenvielfalt mit der „Höhe“ des zu erreichenden Bildungsabschlusses im Schnitt immer weiter abnimmt. Während Grundschulen noch eine vergleichsweise große Vielfalt aufweisen, findet sich schon an Sekundarschulen und insbesondere an Gymnasien eine Monokultur des Frontalunterrichts. An Universitäten im Allgemeinen – wie auch an der Universität Potsdam – setzt sich dies fort. Nicht-frontale Lehr-Lern-Formen bilden die absolute Ausnahme. Vorträge &#8211; ob von Studierenden oder Dozierenden -fragendentwickelnder Unterricht und lehrer_innenzentrierte Diskussionen sind meist die einzigen verwendeten Methoden.</p>
<p><span id="more-102"></span></p>
<p>Wer angesichts dieser Situation eine Methodenvielfalt an der Uni fordert, wird abgewatscht. „Dies ist Universität und nicht Schule“, heißt es dann sinngemäß. Dieses Argument ist jedoch gleich doppelt falsch, wenn mensch zum einen bedenkt, dass die Forderung nach Methodenvielfalt gleichermaßen für die Schule gilt, an der schließlich dieselbe methodische Monokultur herrscht, zum anderen einen Blick in die Erwachsenenbildung außerhalb von Schule und Universität wirft.</p>
<p>Die außerschulische Erwachsenenbildung greift auf eine breite Vielfalt von Methoden zurück. Sie ist auch die Entwicklungsstätte für die meisten Methoden, die oft Jahre später langsam Einzug in schuldidaktische Lehrbücher halten – und wenn überhaupt weitere viele Jahre später dann in die Schule. Es geht um Methoden, die ein aktives Lernen orientiert an den Kompetenzen der Teilnehmenden ermöglichen und motivieren.</p>
<p>Szeneriotechniken, Projektmethoden, Qualitätszirkel, Werkstätten, Open Space, World Café und Moderation sind nur einige der Methoden, die in der Erwachsenenbildung weit verbreitet sind und die wir auch an der Universität einfordern! Es geht uns nicht nur darum als mündige Subjekte unseres Lernprozesses ernstgenommen zu werden, sondern auch darum einen größeren Bildungserfolg<a href="#_msocom_2"></a> aus der Universität mitzunehmen.</p>
<p>Die frontale Monokultur erstickt das Lernen!</p>
<p>Vorträge &#8211; das beweisen diverse Studien – erbringen bereits nach etwa 15 Minuten kaum noch Lernzuwachs. Fragendentwickelnder Unterricht schafft es immer nur eine Minderheit der Teilnehmenden in den Lernprozess zu integrieren, während die Mehrheit der Teilnehmenden überfordert oder unterfordert ist. In lehrer_innenzentrierte Diskussionen entsteht keine Diskussion, da die „Lehrkraft“ nach annähernd jedem Beitrag die Teilnehmenden wieder „zurechtweist“. Keine dieser Methoden ist in der Lage eine kritische Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand bei allen Teilnehmenden auszulösen!</p>
<p>Stattdessen bedeuten viele universitäre Lehrveranstaltungen für die meisten Studierenden Absitzen und Frust!</p>
<p>Doch es kann anders gehen! Dies zeigen dokumentierte Beispiele von Dozierenden, die den Mut aufgebracht haben, aus diesen Methoden der vergangenen Jahrhunderte auszubrechen. Eines dieser Beispiele finden wir in der „großen“ Stadt nebenan. Die Grundschulpädagogik an der Humboldt Universität zu Berlin wird nach eigenen Angaben zu 60% in Lernwerkstätten vermittelt (HU 2009). Ein anderes positives Beispiel beschreibt Reinhard Lelgemann, der universitäre Lehrveranstaltungen mithilfe der Moderationsmethode gestaltet, in „Die Moderationsmethode in Schule und Unterricht“ (GUDJONS 1998, S.139 -147). Die Literatur der Erwachsenbildung selbst spricht sich auch eindeutig zu der Frage der Methoden im schulischen und universitären Kontext aus. Die mögliche Umsetzbarkeit der Methoden und Theorien für diese Bereiche wird fast in jeder Publikation betont (vgl. u.a. NEULAND 1995a + 1995b, DECKER 1999). Die Texte selbst sind meist allgemein auf Lehr-Lern-Situationen ausgerichtet und nicht auf speziell auf die außerschulische Erwachsenenbildung (vgl. u.a. SIEBERT 2006). Auch frontale Lehrformen sind nicht an sich schlecht, wenn sie denn sinnvoll gestaltet werden und eben nicht zur Monomethodik missraten (vgl. GUDJONS 2007).</p>
<p>Möglichkeiten die Gestaltung des universitären Lernens zu verbessern, liegen also scheinbar bereit wie eine große Schatzkiste, aus der mensch sich nur zu bedienen braucht. Doch warum finden sie ihren Weg nicht in die Praxis?</p>
<p>Zuerst steht dem wohl das klassische Bild der Universität mit ihren mechanischen seit Jahrhunderten nicht veränderten Lehrformen im Wege. Dieses Bild gilt es abzubauen!</p>
<ul>
<li>Wir fordern hierfür professionelle Erwachsenenbildner an die Universität zu holen, welche breit angelegt Lehrveranstaltungen anbieten! Diese sollen aufzeigen, dass besseres universitäres Lernen möglich ist. Außerdem gilt es, die Teilnehmenden methodisch qualifizieren und allen Beteiligten der Universität Potsdam den Mut geben, gemeinsam an einem Ausbruch aus den traditionalen Lehrformen zu arbeiten.</li>
</ul>
<p>Das offensichtlichste Problem der Umsetzung ist wohl die materielle und personelle Ausstattung der Universität. Wir fordern daher:</p>
<blockquote>
<ul>
<li> Eine Schaffung Universitärer Lehrräume, die für nicht-frontale Methoden geeignet sind! Im Detail:</li>
</ul>
</blockquote>
<ul>
<li>
<ul>
<li>Die Ausstattung der Seminarräume mit Moderationswänden und Flipcharts!</li>
<li>Die Ausstattung aller Räume mit flexibler Bestuhlung und Betischung!</li>
<li>Eine Ausrichtung aller Neubauten und Sanierungen auf flexible, moderne Lernräume!</li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li>Eine deutliche Absenkung der Betreuungsquotienten (Dozentenstelle pro Studierender)</li>
</ul>
<p>Ein häufiges Gegenargument zur methodischen Vielfalt ist, dass solche Methoden mit den großen Teilnehmenden-Zahlen ja leider nicht möglich seien. Dies ist ein Trugschluss. Wenige Teilnehmende sind zwar für so manche Methode von Vorteil, für Methoden wie Werkstätten oder Projektmethoden ist die Teilenehmenden-Zahl aber fast völlig irrelevant. Andere Methoden wie der Open Space gelten sogar als sogenannte „Großgruppenmethoden“, die insbesondere für große Teilnehmenden-Zahlen ausgelegt sind. Das Gefühl der Ohnmacht gegenüber den großen Seminaren ist dementsprechend gerade in der methodischen Monokultur begründet, da den Dozierenden scheinbar das Handwerkszeug fehlt mit Großgruppen sinnvoll umzugehen. Dies ist jedoch nicht den Dozierenden vorzuwerfen. Dozierende sind in der Regel Wissenschaftler_innen, die niemals eine pädagogische, didaktische oder rhetorische Ausbildung erhalten haben.</p>
<ul>
<li>Wir fordern dementsprechend eine breit angelegte Unterstützung der Qualifizierung und Fortbildung von Dozierenden! Im Detail:</li>
</ul>
<ul>
<li>
<ul>
<li>Deutlicher Ausbau des Netzwerks Studienqualität Brandenburg (sqb), welches bereits Fortbildungen anbietet unter Beteiligung der Studierendenschaft, die am besten weiß, wo der Verbesserungsbedarf der Lehrveranstaltungen liegt.</li>
<li> Eine deutliche Unterstützung von Dozierenden mit der Bereitschaft sich fortzubilden und neue Wege des Lehrens einzuschlagen, durch ihre Kolleginn_en, Studierende und die Universitätsleitung!</li>
</ul>
</li>
<li>Wir fordern ebenso ein spezielles, kostenloses Qualifizierungsangebot für Berufsanfänger in der universitären Lehre an der Universität Potsdam in einer mehrwöchigen Seminarform!</li>
</ul>
<p>Die Qualifizierung der Beteiligten allein ist jedoch noch kein Garant für eine tatsächlich gute Lehre. Die Qualität von Lehrveranstaltungen muss dauerhaft weiterentwickelt werden. Die bestehenden Evaluationsinstrumente der Universität sind hierfür jedoch unzureichend. Eine gute Evaluation von Lehr-Lern-Prozessen muss auch innerhalb der einzelnen Kurse stattfinden – im direkten Austausch und gemeinsamen Lernprozess von Studierenden und Dozierenden. Die notwendigen Instrumente und Konzepte für solche Feedback-Prozesse liegen vor (vgl. BASTIAN 2005) und warten nur darauf Einzug in die universitäre Praxis der Universität Potsdam zu halten.</p>
<ul>
<li>Wie fordern daher die Universitätsleitung auf, in Kooperation mit den Studierendenvertreter_innen und Dozierenden die Einführung von direkten Feedback-Methoden in den Lehrveranstaltungen flächendeckend einzuführen!</li>
</ul>
<p>Die Umgestaltung der Lehre ist insgesamt ein schwieriger Prozess, bei dem viele traditionale Bilder gebrochen werden müssen. Klipperts Unterrichtsreform (KLIPPERT 2007) schlägt mit dem gleichem Ziel für den schulischen Kontext ein breites Konzept aus gleichzeitigen Fortbildungen für Lernende und Lehrende in den Schulen vor.</p>
<ul>
<li>Wir fordern von der Universitätsleitung in Kooperation mit den Studierendenvertreter_innen und Dozierenden die Ausarbeitung und Umsetzung eines vergleichbaren Konzepts für unsere Universität!</li>
</ul>
<p>BEAT! garantiert, sich für all diese Forderungen einzusetzen!</p>
<p>Für ein universitäres Lernen, das mehr ist als auswendig lernen und absitzen! Bildung, wie wir sie uns wünschen – und zwar jetzt!</p>
<p>Literatur:</p>
<p>-         BASTIAN 2005: Bastian, Johannes / Combe, Arno / Langer, Roman: Feedback-Methoden – erprobte Konzepte, evaluierte Erfahrungen; 2. Auflage, Beltz, Weinheim/Basel, 2005</p>
<p>-         GUDJONS 1998: Gudjuns, Herbert (Hg.): Die Moderationsmethode in Schule und Unterricht; Bergmann + Helbig, Hamburg, 1998</p>
<p>-         GUDJONS 2007: Gudjons, Herbert: Frontalunterricht – neu entdeckt – Integration in offene Unterrichtsformen; 2. Auflage, Klinkhardt, Bad Heilbrunn, 2007</p>
<p>-         DECKER 1999: Decker, Franz: Die neuen Methoden des Lernens: spielerisch, kreativ, effektiv lehren und lernen; 2. Auflage, Lexika, Würzburg, 1999</p>
<p>-         HU 2009: <a href="http://www2.hu-berlin.de/gsw/content/view/12/26/">http://www2.hu-berlin.de/gsw/content/view/12/26/</a> (letzter Zugriff: 12.6.2009)</p>
<p>-         KLIPPERT 2007: Klippert’s Unterrichtsreform: Lehren und Lernen auf neuen Wegen; Beltz, Weinheim, 2007</p>
<p>-         NEULAND 1995a: Neuland, Michéle: Neuland-Moderation; Neuland, Eichenzell, 1995</p>
<p>-         NEULAND 1995b: Neuland, Michéle (Hg.): „Schüler wollen lernen“ – Lebendiges Lernen mit der Neuland-Moderation; Neuland, Eichenzell, 1995</p>
<p>-         SIEBERT 2006: Siebert, Horst: Methoden für die Bildungsarbeit – Leitfaden für aktivierendes Lehren; 2. Auflage, Bertelsmann, Bielefeld, 2006</p>
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		<item>
		<title>Neue Lehre(r_innen) braucht das Land!</title>
		<link>http://www.bildung-jetzt.de/lehrer_innen-bilden-statt-schuler_innen-schinden</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 17:58:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Programm]]></category>

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		<description><![CDATA[Schulentwicklung
Die Deutsche Schullandschaft braucht eine Qualitätssteigerung. Sie muss sich weiterentwickeln, da wir mit dem derzeitigen Stand schulischer Bildungs- und Erziehungsarbeit nicht zufrieden sein können. PISA, TIMS und insbesondere Civic Education zu Demokratieerziehung haben diese Erkenntnis in die Breite getragen. Insbesondere Schüler_innenvertreter_innen haben es schon lange zuvor auf ihre Fahnen geschrieben. Diese Erkenntnis muss auch Auswirkungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schulentwicklung</strong></p>
<p>Die Deutsche Schullandschaft braucht eine Qualitätssteigerung. Sie muss sich weiterentwickeln, da wir mit dem derzeitigen Stand schulischer Bildungs- und Erziehungsarbeit nicht zufrieden sein können. PISA, TIMS und insbesondere Civic Education zu Demokratieerziehung haben diese Erkenntnis in die Breite getragen. Insbesondere Schüler_innenvertreter_innen haben es schon lange zuvor auf ihre Fahnen geschrieben. Diese Erkenntnis muss auch Auswirkungen auf die Ausbildung von Lehrer_innen haben, denn ihre Fähigkeiten sind eine der wichtigsten Stellschrauben der Schulqualität. In den letzten 7 Jahren hat Schulentwicklung in Deutschland einen gewaltigen Sprung gemacht. Mit dem PISA-Schock, „Demokratie lernen und Leben“ und „Ideen für mehr! Ganztägig lernen.“ und diversen landesweiten Programmen und Veränderungen ist vieles auf den Weg gekommen, das noch verstärkt weitergeführt werden muss. Eine notwendige Forderung für die Lehrer_innenbildung wird schon hier deutlich:</p>
<ul>
<li> Lehrer_innenbildung darf nicht mehr auf die Schule von gestern vorbereiten, auch nicht auf die Regelschule von heute, sondern sie muss auf die Schule von morgen vorbereiten.</li>
</ul>
<p>Diese Schule von morgen ist im laufenden Prozess schwer zu umschreiben, aber einige Merkmale dieser Schule stehen als Konsens der Parteien fest oder lassen sich aus den aktuellen Entwicklungen in den Schulen als deutliche Tendenzen beobachten. Ganztagsschule, Individualisierung des Lernen, Öffnung des 45-Minuten-Taktes sind drei dieser Merkmale.</p>
<p><span id="more-67"></span></p>
<p><strong>Berufsorientierung</strong></p>
<p>Viele Studierende beginnen ihr Lehramtsstudium mit wagen und oftmals falschen Vorstellung von dem, was dieser Beruf bedeutet. Der Lehrer_innenberuf sei ein gut mit der Familie vereinbarer Halbtagsjob, in dem mensch außer unterrichten nichts zu tun hat. Dies oder ähnliches hört mensch oft von Studienanfänger_innen. Im Laufe des Studiums gelingt es zwar den meisten diese falschen Bilder abzulegen, aber die Idealsituation wäre, dass niemand ein Studium oder eine Ausbildung beginnt, ohne zu wissen worauf er_sie sich einlässt.</p>
<ul>
<li> Dafür bedarf es einer Stärkung der Berufsorientierung insbesondere an Gymnasien – die hier gegenüber anderen Schulen meist weit im Rückstand liegen.</li>
</ul>
<p>Bis dies flächendeckend der Fall ist, sollte die Universität hier die Verantwortung übernehmen. Wir fordern daher:</p>
<ul>
<li> Eine Einführungswoche mit Blick in die Berufspraxis für Lehramtsstudierende inklusive der Möglichkeit zur nachteilslosen Exmatrikulation oder Umschreibung in einen anderen Studiengang!</li>
</ul>
<p><strong><br />
Professionskompetenzen bereits im Studium!</strong></p>
<p>Eine gute Lehrkraft braucht mehr als nur Fachwissen und pädagogisches Theoriewissen. In der Praxis vor den Gruppen bedarf es kommunikativer, sozialer, pädagogischer, personaler und methodischer Kompetenzen. Hier lässt sich nicht nachlesen, wie in welcher Situation zu handeln ist. Lehramtsstudierende sollten daher möglichst früh bereits an diesen Kompetenzen arbeiten, damit diese spätestens zum Berufseinstieg verinnerlicht worden sind. Auch ist das notwendige Kompetenzspektrum von Lehrkräften größer als Didaktik und Fachwissenschaft. Eine Lehrkraft sollte in der Lage sein, sich in Schulentwicklungsprozesse kompetent einbringen zu können, muss auch in der Elternarbeit und Teamarbeit mit Kolleginn_en kompetent sein und benötigt sozialpädagogische Fähigkeiten wie Konfliktmanagement, Aktives Zuhören und co. Letztere werden in Studiengängen der Sozialen Arbeit vermittelt. Absolventen dieser Studiengänge werden in den Schulen von morgen zu den pädagogischen Teams der Schulen gehören. Bereits heute gehören Schulsozialpädagoginn_en an vielen Schulen zum Personalstab. Leider muss man heute diagnostizieren, dass die Kooperation hier stark von Vorurteilen gegenüber der jeweils anderen Profession geprägt ist. Zudem fordern die Schulgesetze aller Bundesländer neben den fachbezogenen Kompetenzen die Vermittlung von fachübergreifenden Kompetenzen von den Lehrkräften – gemeint sind zum Beispiel Medien- und Demokratiekompetenzen, antirassistische Bildung oder auch die Gleichberechtigung der Geschlechter. Dieses Feld geht im Studium zwischen Fachdidaktik, Fachwissenschaft und Erziehungswissenschaft völlig unter. Ausgehend von diesen Überlegungen fordern wir:</p>
<ul>
<li> Ein stärker professionsbezogenes Lehramtsstudium.</li>
</ul>
<ul>
<li> Eine Ausweitung der erziehungswissenschaftlichen Studieninhalte auf ein Drittel des gesamten Studiums in allen Lehramtsstudiengängen.</li>
</ul>
<ul>
<li> Eine Korrektur des Studiums vom Wissenserwerb in Richtung Kompetenzerwerb.</li>
</ul>
<ul>
<li> Die Aufstockung der Sprecherziehung von null auf einen Leistungspunkt (solange es diese noch gibt).</li>
</ul>
<ul>
<li> Eine Einbindung von Seminaren aus Studiengängen der Sozialen Arbeit in das Lehramtsstudium, um den Erwerb pädagogischer Kompetenzen zu befördern und die professionsbezogenen Vorurteile abzubauen.</li>
</ul>
<ul>
<li> Einführung von Seminaren die persönlichkeits- und kompetenzbildend sind, neben den theoretischen Lehrveranstaltungen.</li>
</ul>
<ul>
<li> Eine Einführung von Lehrveranstaltungen die speziell professionsbezogene Kompetenzen, wie beispielsweise Schulentwicklung, Schulrecht, Konfliktmanagement und Rhetorik vermitteln, sowie Veranstaltungen zu den fächerübergreifenden Bildungszielen der Schule, wie Demokratieerziehung, Gender, Antirassismus, Teamarbeit und co.</li>
</ul>
<ul>
<li> Die Einführung von „Erarbeitung eines didaktischen Konzepts“ als Möglichkeit der Leistungserbringung für Lehramtsstudierende in allen Modulen.</li>
</ul>
<p><strong>Mehr Praxis im Studium!</strong></p>
<p>Eine realistische Einschätzung des Lehrberufs und der eigenen Fähigkeiten kann nur in der Praxis der Schule und des Leitens von Gruppen stattfinden. Auch kann das theoretische Wissen, das Fachdidaktik und Erziehungswissenschaft Lehramtsstudierenden vermitteln, erst durch die Verknüpfung mit praktischen Erfahrungen sinnvoll aufgenommen werden. Die Universität Potsdam rühmt sich eines besonders praxisbezogenen Lehramtsstudiums. Leider ist dies in der Realität an vielen Stellen nur eingeschränkt korrekt. Das Praxissemester ist bei gleichzeitiger Verkürzung des Referendariats zwar als sinnvolle frühere Praxisphase zu betrachten, zugleich aber auch als Sparmaßnahme, da die Studierenden nun unvergütet zuvor im Referendariat vergütete Unterrichtsverpflichtungen übernehmen. Das Praktikum im außerunterrichtlichen Handlungsfeld ist zwar eine hervorragende Einrichtung, aber bei einem Leistungspunkt auf ein 30-stündiges Praktikum ist eine notwendige Reflektion des Praktikums ausgeschlossen. Insgesamt hat ein Student zu seinem Bachelorabschluss erst etwa vier bis acht Unterrichtsstunden erteilt – Schwankungen je nach Fächerkombination. Diese Zahl ist ein Witz, der mit Praxiserfahrung wenig zu tun hat. Es handelt sich um zwei bis drei kurze Besuche in Schulklassen, die weder ein Gefühl für die Entwicklung von pädagogischen Beziehungen noch ein Gespür für die Unterschiedlichkeit von Schulklassen ermöglichen. Wir fordern daher:</p>
<ul>
<li>Eine erhöhte Stundenzahl in den fachdidaktischen Praktika und die Ergänzung von Stunden, die in Team-Teaching mit Lehrer_innen gegeben werden, um einen geschützten Einstieg an der Seite Berufserfahrener zu ermöglichen und die Studierenden von Anfang auf die Teamarbeit im Beruf vorzubereiten.</li>
</ul>
<ul>
<li> Die Aufstockung des Praktikums im außerunterrichtlichen Handlungsfeld durch eine angemessene Reflektion auf zwei Leistungspunkte (solange es diese noch gibt).</li>
</ul>
<ul>
<li> Eine Vergütung für die im Praxissemester geleisteten Unterrichtsstunden.</li>
</ul>
<ul>
<li> Die Kooperation der Uni mit Träger_innen außerschulischer Bildungsarbeit, um den Lehramtsstudierenden das frühe Sammeln von Gruppenleitungserfahrungen und –Qualifikationen zu ermöglichen.</li>
</ul>
<p><strong>Organisation des Lehramtsstudiums!</strong></p>
<p>Lehramtsstudierende studieren grundsätzlich mindestens drei Studienfächer. Viele Lehramtsfächer – wie Politische Bildung oder Lebenskunde Ethik Religion – sind zu dem quer zu den universitären Fächern angelegt. Lehramtsstudierende sind also in besonderem Maße auf eine gute Abstimmung der Fakultäten für ihr Studium angewiesen. Von parallelen Pflichtveranstaltungen, Komplikationen durch Fahrtwege und Mangelabsprachen zwischen den Fakultäten sind sie in besonderem Maße betroffen. Zudem erscheint uns die Absprache zwischen dem erziehungswissenschaftlichem Teilstudiengang und den Fachdidaktiken mangelhaft. Dopplungen von Lerninhalten sind hier die Regel, nicht die Ausnahme. Hier wird Zeit verloren den ohnehin die zu geringen didaktischen und pädagogischen Studieninhalt zu vertiefen. In einem modularisierten und dadurch angeblich aufeinander aufbauenden Studium sollte dies nicht der Fall sein. Festzuhalten ist auch, dass es an der Universität Potsdam bisher keine übergeordnete mit organisatorischen Befugnissen ausgestattete Institution für die Lehramtsstudiengänge gibt. Die derzeitigen Planungen das Zentrum für Lehrerbildung in diese Rolle zu bringen, gehen hier in die richtige Richtung. Sie sind jedoch nicht weitgehend genug. Wir fordern daher:</p>
<ul>
<li>Die zentrale strukturelle Verankerung des Lehramtsstudiums in einer übergeordneten Organisationseinheit.</li>
</ul>
<ul>
<li> Diese kann das Zentrum für Lehrerbildung sein, sofern die demokratische/paritätische Beteiligung der Lehramtsfachschaft und anderen beteiligten Statusgruppen gewährleistet wird.</li>
</ul>
<ul>
<li> Die Einsetzung eines entscheidungsbefugten Gremiums unter Beteiligung der Statusgruppen der Uni, der Akteure der zweiten Phase der Lehrer_innenausbildung, der Bildungsverwaltung, der Lehrer_innen und der Schüler_innen zur Planung der Lehrer_innenbildung mit Bezug zur Praxis.</li>
</ul>
<ul>
<li> Die Entfernung möglichst aller Dopplungen von Studieninhalten zwischen den Fachdidaktiken und der allgemeinen Didaktik.</li>
</ul>
<ul>
<li> Die verbreitetere Einführung von speziellen Lehrveranstaltungen für fachfremde Studierende und speziellen Lehrveranstaltungen für Lehramtsstudierende in den Fachwissenschaften, die sich inhaltlich auch an den Themen der Rahmenlehrplänen orientieren.</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Antisexismus &#8211; Hä? Kein Sex, oder was?!</title>
		<link>http://www.bildung-jetzt.de/sexismus</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Jun 2009 11:58:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Programm]]></category>
		<category><![CDATA[Antisexismus]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Nein! Antisexismus wendet sich nicht gegen Sex, sondern gegen die Diskrimierung Diskriminierung bzw. Unterdrückung von Menschen und Menschengruppen aufgrund ihres Geschlechtes. „Sex“ leitet sich hierbei von der englischen Bedeutung „Geschlecht“ ab. Der Antisexismus ist vor allem in der jüngeren Geschichte sogar eng mit der sexuellen Befreiung verknüpft – auch wenn beide Diskurse intersektional betrachtet werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><script type="text/javascript"></script></p>
<p>Nein! Antisexismus wendet sich nicht gegen Sex, sondern gegen die Diskrimierung Diskriminierung bzw. Unterdrückung von Menschen und Menschengruppen aufgrund ihres Geschlechtes. „Sex“ leitet sich hierbei von der englischen Bedeutung „Geschlecht“ ab. Der Antisexismus ist vor allem in der jüngeren Geschichte sogar eng mit der sexuellen Befreiung verknüpft – auch wenn beide Diskurse intersektional betrachtet werden sollten.</p>
<p><strong>Wir von B.E.A.T. möchten eine Universität, in der sich alle Menschen unabhängig ihres biologischen und sozialen Geschlechts frei entfalten können. Wir wollen eine Uni, in der Gleichberechtigung von Frauen, Männern und allen Menschen, die sich nicht einem Geschlecht zuordnen können oder wollen.</strong></p>
<p><em>SEXISTISCHES VERHALTEN</em><strong><br />
</strong></p>
<p>Leider ist das derzeit nicht annähernd der Fall. Die Universität ist kein gesellschaftsfreier Raum, das heißt wir treffen hier auf all die Vorurteile und diskriminierenden Meinungen sowie Handlungen, mit denen wir auch auf der Straße konfrontiert werden. Mir vergeht oft der Appetit, wenn ich der Mensa mitbekomme, wie Kommilitonen über Kommilitoninnen sprechen. Es bleibt nicht immer bei verbalem Sexismus. Auch sexistische Übergriffe sind keine Seltenheit.</p>
<p>Solcherlei Diskriminierungen ereignen sich nicht nur zwischen Studierenden. Teils geht sexistische Repression auch von Lehrenden, also aus einer überlegenen Stellung heraus, aus. Die Opfer bleiben ungehört. Es gibt keine Anlaufstelle, bis auf das Referat für Geschlechterpolitik im AStA, für betroffene Personen.</p>
<p><strong>Wenn du sexistisches Verhalten beobachtest oder direkt davon betroffen ist, bleib auf keinen Fall still. Such dir Unterstützung bei Kommilitoninnen und sprich Missstände und Vorfälle laut an. So hilfst du auch, dass so etwas nicht mehr passieren kann.</strong></p>
<p><span id="more-38"></span></p>
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<p><em>SEXISTISCHE WERBUNG</em></p>
<p>Die Universität ist Kulminationspunkt junger und – nach der Sozialstruktur der Studierendenschaft zu urteilen – zahlungskräftiger Menschen: eine beliebte Spielwiese für alle, die werben wollen. Angefangen von der Versicherung über Partyveranstalter_innen bis hin zu politischen Gruppierungen. Alle wollen an die Studis und (fast) alle spielen mit Geschlechterrollenbildern und Sex. Mit „weiblich-langen“ Beinen und einem „männlich-muskulösen“ Torso für eine bestimmte Hochschulpolitik zu werben, benutzt die Nacktheit und gesellschaftlich verankerte Ästhetik der Körper und entwertet sie damit. Mit der Überschrift „Für eine attraktive Hochschule“ wird der Flyer zur sexistischen Farce, die Ernsthaftigkeit der politischen Auseinandersetzung und die Universität als Bildungsinstitution verneint. Auch für Partys, u.a. von einzelnen Fachschaften, wird immer mehr mit „wollüstigen Traumfrauen“ als mit virtuosen DJ_anes geworben. Das ist Missbrauch von körperlicher Attraktivität und zugleich Manifestierung von Normbildern &#8211; Vorschriften wie Menschen idealerweise auszusehen haben.</p>
<p><em>STRUKTURELLE DISKRIMINIERUNG VON FRAUEN</em></p>
<p>Wir wollen auch einen Blick auf die strukturelle Diskriminierung von Frauen (und Transgendern) an der Universität werfen. Ist bei den Studierenden der Frauenanteil noch relativ ausgeglichen, sieht dieser bei den Professor_innen mit 21,8 % katastrophal aus. Wer weiß, dass beispielsweise die Berufungskommission für die Professur der geschlechtersoziologie hauptsächlich aus Männern bestand, findet das nicht verwunderlich. Warum sind im Gegensatz dazu die meisten Sekretariate mit Frauen besetzt? Auch studentische Selbstverwaltung glänzt nicht mit ausgeglichen besetzten Gremien. Im 12.AStA waren nur 4 von 16 Referent_innen weiblich. Im Studierendenparlament sind derzeit 21 von 27 Abgeordneten männlich.</p>
<p><strong>Dies sind nur einige Beispiele für Sexismus an der Universität. </strong></p>
<p><strong>An der Hochschule werden so gesellschaftliche Geschlechterverhältnisse produziert und reproduziert.</strong></p>
<p><strong>Doch wir stellen uns qu(e)er! Wir lassen uns nicht in ein Raster pressen und tun dies auch nicht mit niemensch anderem. Wir setzen uns ein für Quotierung auf allen Ebenen.</strong></p>
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