Stellungnahme zum Hochschulgesetz

Änderungen am Hochschulgesetz bleiben weit hinter den Erwartungen zurück
Studierendenparlament der Universität Potsdam beschließt Stellungnahme
zum Brandenburgischen Hochschulgesetz

Auf seiner Sitzung am Dienstag beschloss das Studierendenparlament
(StuPa) der Universität Potsdam eine Stellungnahme zu den angedachten
Änderungen am Brandenburgischen Hochschulgesetz (BbgHG).

Die Stellungnahme wurde mit breiter Mehrheit bei nur zwei Enthaltungen
angenommen. Sie begrüßt die Initiative der Landesregierung aus SPD und
Linkspartei das Hochschulgesetz zu ändern, kritisiert aber das Fehlen
vieler zentraler Anliegen der Studierenden, welche seit zwei Jahren
von Studierendenvertretungen aus ganz Brandenburg thematisiert werden
und durch die Proteste des letzten Jahres nochmals unterstrichen wurden.

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Kritik heißt: Sprengung der Verhältnisse!

Unsere Veranstaltungsreihe “Kritische Didaktik” startet am kommenden Dienstag, 11. Mai, mit dem Thema “Kritische Geschichtsdidaktik”.

„Es war einmal …“

Kritische Geschichtsdidaktik

Workshop, Dienstag, 11.Mai 2010, 16-19Uhr
Neues Palais, Haus 8, Raum 0.75

Referentin: Regina Richter

Wer macht Geschichte, Geschichtsschreibung/-kultur und Geschichtsdidaktik – und wie? Wer oder was wird dabei ausgeschlossen, verschleiert oder legitimiert?
Was könnte mensch anders machen bzw. entgegensetzen – inhaltlich wie methodisch?
Warum überhaupt Geschichte und Geschichtsdidaktik? Und kann die Auseinandersetzung mit Geschichte emanzipatorisch sein? Was sind Grenzen einer kritischen Geschichtsdidaktik?
Solche und ähnliche Fragen sollen im Workshop gemeinsam diskutiert werden. Da die Zeit begrenzt ist, kann es nur um einen ersten Austausch und gegenseitige Anregungen gehen. Ein Schwerpunkt wird dabei auf der Reflexion der eigenen Geschichtsbilder und der eigenen Rolle als Vermittler_innen liegen.
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Rechenschaftsberichte “Bildungspolitik”

Dezember / Januar

- Teilnahme an der Direktoriumssitzung des ZfL (14.12.09)
- Beratung am Telefon, per Mail und persönlich
- Wahrnehmung der Sprechzeiten, Teilnahme an AStA-Sitzungen

- Vorbereitung und Durchführung des Bundesweiten Bildungsstreik-Kongresses vom 18.-21.12.2009
Raumorganisation (Schlüssel, Nutzungsvereinbarungen, Begehung, Nil, „Nachtdienst“)
Erstellung der Tagungsmappe
Allgemeine Organisation

-Weitere Vorbereitung der Moderationsausbildung
- Zusammenarbeit und Planung mit Moderatoren (Benjamin Mosebach + Florian Werkhausen) + GEW + DGB Jugend

- Teilnahme am 1. Modul des Qualifizierungskurses „Prozesslandkarten“ der RLS

- Aktive Bildungspolitik im Auditorium Maximum und Umgebung bis 22.12.09

Teilnahme am Gespräch mit dem Uni-Präsidium (20.01.10)
- Studierende im Praxissemester:
- Beratung per Email
- Zusammenarbeit mit dem FSR ELA (Informationen aus dem Departmentrat Erziehungswissenschaften)
- Kontaktaufnahme mit der Professur für Fremdsprachendidaktik (wegen Praxissemester im Ausland)

- Kürzung des Beratungsangebots für Lehramtsstudierende
- Umstellung des Bachelorabschlussgrades für Lehramtsstudierende auf Bachelor of Education
–> bezüglich oben genannter Punkte und der allgemeinen Struktur des Lehramtsstudiums wird es bald ein Gespräch mit dem MWFK und Studierenden (FSR ELA, FaRa Primar, AStA, (LASS), interessierte Studierende) geben

Runder Tisch:
- Betreuung der Arbeitsgruppe (Einrichtung eines Mail-Verteilers)
- Einladungen zu den Vorbereitungstreffen über die Student-List
- Einrichtung und Betreuung eines offiziellen Mail-Accounts (runder_tisch@gmx.de)
- Vorbesprechungen mit der Universitätsleitung (03.12.09, 15.12.09,18.12.09)
- Nahezu täglich Kontakt mit dem Präsidium per Mail und Telefon (Ende Dezember – Anfang Januar)
- Klärung der Finanzierungsfrage
- Ausschreibung für die Moderation
- Vorbesprechung mit Organisator_innen und Moderation (27.01.10)
- Planung und Durchführung der studentischen Vorbereitungstreffen (06.01., 13.01., 20.01.)
- Teilnahme am Runden Tisch (08.01.10)

Ab jetzt wieder regelmäßige Treffen

Nachdem BEAT als Listenprojekt und Vernetzungsplattform durch die Besetzung des Audimax der Uni Potsdam temporär auf Eis lag, legen wir jetzt wieder richtig los.

Wir treffen uns jeden zweiten Sonntag um 20.00 Uhr im konte[:x]t (Hermann-Elflein-Str. 32).

Kommt vorbei und bringt euch und eure Ideen ein! Neue Gesichter sind immer gern gesehen.

Nächstes Treffen: 11.April 2010

Bildungsdemo am 17. November 2009

Das Bildungssystem verändern – JETZT!

Bildungsdemo am Dienstag, 17. November 2009, ab 10.00 Uhr in Potsdam am Neuen Lustgarten (Breite Straße, gegenüber vom Filmmuseum)

Tritratrullala, Bildung ist für alle da!

…das war unsere Forderung im Sommer und ist es immer noch, denn es ist kaum etwas besser geworden, durch die neue Bundesregierung eher schlimmer. Die angestrebte Lockerung des Kündigungsschutzes auf Bundesebene, die Zwangsexmatrikulation des Brandenburgische Hochschulgesetzes, unfaire Tarifverträge für studentische Beschäftigte und befristete Lehraufträge sind nur einige der Ursachen, die zu sozialer Selektion führen und sowohl bei Schüler_innen, Auszubildenden und Studierenden, als auch bei Lehrenden Existenzängste hervorrufen. Dutzende Hochschulen auf der ganzen Welt sind derzeit besetzt. Der Protest geht in die nächste Runde!

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Die wilde 13

Es ist vollbracht! Der AStA der Uni Potsdam ist von einer linken Koalition (Beat!, shineUP, JuSo HSG) gewählt worden.
Für die Liste Beat! sind nun im 13. AStA der Uni Potsdam:

- Jens Gruschka, der in der folgenden Legislatur die Betreuung des Studentischen Kulturzentrums KuZe übernehmen wird.
- Für die Kultur auf, zwischen und rund um die Campi ist Mario Waschk zuständig.
- Um bildungspolitische Fragen rund um Bildungsbegriffe, Studierbarkeit und das Lehramtsstudium wird sich Susanne Eckler kümmern.
- Das Layout und Pressemitteilungen werden weiterhin von Tamás Blénessy gestaltet.
- Aufklärung rund um Antifaschismus und Antirassismus wird Lars Neumann leisten.
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Alle Stimmen sind gezählt…

… und das ist das vorläufige Ergebnis:

Liste 1: Liste unabhängiger Studenten (LUST) 3 Sitze
Liste 2: shineUP 3 Sitze
Liste 3: Juso-Hochschulgruppe 7 Sitze
Liste 4: BEAT! – Bildung jetzt! 5 Sitze
Liste 5: Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) 2 Sitze
Liste 6: Grün-Alternative Liste (GAL) 7 Sitze
Liste 7: Liberale Hochschulgruppe (LHG) 0 Sitze
Liste 8: pr_oll 0 Sitze

BEAT hat also fünf Sitze im Studierendenparlament erreichen können.
In den nächsten Wochen wird es Koalitionsgespräche mit den verschiedenen Listen geben, wobei wir eine Koa mit shineUP und den Jusos anstreben. Der linke AStA bleibt in greifbarer Nähe ;)

In den Senat haben es die LinkenListen (LiLi) bestehend aus BEAT und shineUP leider nicht geschafft.
Hier stellen die Jusos (Maja S. Wallstein) und die GAL (Björn Ruberg) jeweils eine_n Vertreter_in.

In den Fakultätsräten konnten die Linken Listen sowohl in der Philosophischen Fakultät (Claudia Fortunato – BEAT, Tamás Blenessy – BEAT), der Humanwissenschaftlichen Fakultät (Katja Zschipke – BEAT) und der Wirtschaftlich-Sozialwissenschaftliche Fakultät (Katja Klebig – shineUP) Einzug halten.

Vielen Dank für Eure Stimmen und Eure Unterstützung!

Du hast die Wahl…

vom 14. bis 16. Juli 2009. Gewählt werden die studentischen Vertreter_innen für den akademischen Senat und die Fakultätsrate. Außerdem bestimmt ihr die Zusammensetzung des Studierendenparlamentes (StuPa). Dieses wählt wiederum die Mitglieder des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA).

Um unsere Ziele und Forderungen in die Tat umsetzen zu können, benötigen wir Dich! Nutze Deinen Einfluss und Deine demokratischen Rechte und bring Dich ein. Jede Stimme zählt!

StuPa:  BEAT – Bildung jetzt! [Liste 4]

Senat + Fakultätsräte: Linke Listen (LiLi)
[Liste 4 - zusammen mit ShineUP]

Da kiekste…

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Da sind wir…

WANN, WENN NICHT JETZT?

WIR* treten mit einem gemeinsamen Bündnis zur Wahl des Studierendenparlaments 2009 an.

WIR*
sind ein Zusammenschluss von Menschen, die den studentischen Alltag aktiv mitgestalten wollen.

WIR* wollen ein Studium, das mehr ist als eine Ausbildung, ausschließlich auf den Arbeitsmarkt ausgerichtet. Bildung ist in unseren Augen keine Ware und wir sind keine Produkte! Wirwollen stattdessen eine demokratisch organisierte Hochschule, die die Interessen und sozialen Belange ihrer Mitglieder und der Gesellschaft ernst nimmt.

Weil Forschung, Lehre und Studium nicht mehr frei sind, weil Wanka und Jung das studentische Leben bestimmen, vor dem Hintergrund verschärfter sozialer Bedingungen sind Veränderungen nötiger denn je: Solidarisch können wir gemeinsame Ziele besser erreichen.

WER, WENN NICHT WIR*?

*WIR sind bunt, kreativ und politisch! Unter Wahrung der Selbstbestimmung Aller, möchten wir eine gemeinsame Liste als Plattform zur besseren Vernetzung, Koordination von Aktionen und Kommunikation bilden. Viele Mitstreiterinnen und Mitstreiter engagieren sich seit Kurzem oder bereits längerer Zeit in den Hochschulgruppen idealiste, grüne überparteiliche liste (gül), offenelinkeliste [oll] und Die Linke.SDS. Einige erkämpfen Verbesserungen als Fachschaftsaktive, andere sind ganz neu dabei – und vielleicht bald auch Du!

Wir haben uns gemeinsam dazu entschieden, Hochschulpolitik an unserer Uni neu zu denken. Der Bildungsstreik hat in unseren Augen vieles in Bewegung gebracht. Wir wollen diese Bewegung weitertragen, verstetigen und ihre Forderungen aktiv unterstützen!

WAS, WENN NICHT DAS?

FREIES STUDIUM

  • Freier Masterzugang
  • Möglichkeit des Teilzeitstudiums
  • Mehr Praxisrelevanz und Fachdidaktik und kein Einweg-Lehramtsbachelor
  • Studierbarkeit der neuen und alten (Diplom und Magister-)Studiengänge
  • Eindämmen des Einflusses der Wirtschaft und des Militärs an der Hochschule
  • Selbstbestimmtes Studium anstelle von Anwesenheitspflichten, Prüfungsdruck und Konkurrenzdenken
  • Erhalt und Unterstützung von Jugendclubs, Kulturprojekten und studentischem Kulturzentrum

GERECHTE FINANZIERUNG

  • Breite Fächervielfalt und Hochschule in gesellschaftlicher Verantwortung statt Leuchttürme und Elitedenken
  • Keine prekäre Beschäftigung an der Uni: Bessere Bezahlung für studentische Hilfskräfte und Lehrbeauftragte, unbefristete Arbeitsverträge für alle Uni-Angestellten
  • Bedarfsgerechte Ausfinanzierung der Hochschulen statt Mangelverwaltung
  • Studienhonorare statt (versteckte) Studiengebühren und prekäre Lebensverhältnisse

DEMOKRATISCHE UNI

  • Demokratische Mitbestimmung für alle Hochschulangehörigen: Viertelparität in allen Gremien ist das Mindeste!
  • Keine Überwachung an der Uni! Nicht durch PULS und auch nicht durchDozierende, die E-Learning-Programme zur Kontrolle der Studis nutzen!
  • Für Freiräume an der Uni – gegen Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und patriarchale Strukturen

Wir nehmen die Lebensrealitäten Potsdamer Studierender ernst und agieren mit unseren Forderungen nicht im luftleeren Raum. Stattdessen wollen wir uns gerade auch um die „kleinen“ Dinge des täglichen Lebens kümmern: Sei es beim Sport- und Sprachkursangebot, bei den Mensen oder der Wohnsituation.


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